XRechnung-Viewer
Eine XRechnung ist eine XML-Datei und ohne Hilfsmittel kaum lesbar. Hier siehst du sie als Rechnung: Absender, Positionen, Steuern, Summen und Bankverbindung, dazu Hinweise, wenn Pflichtangaben fehlen. Kostenlos und ohne Konto.
Die Datei verlässt deinen Browser nicht. Sie wird hier auf deinem Gerät gelesen, hochgeladen wird nichts.
So arbeitet der Viewer
Die Datei wird auf deinem Gerät gelesen und nicht hochgeladen. Nachsehen kannst du das in den Entwicklerwerkzeugen deines Browsers im Reiter Netzwerk. Dort siehst du beim Lesen nur zwei Arten von Anfragen, und keine enthält deine Datei: eine Zählung, welches Format sie hatte, und beim ersten PDF das Nachladen des PDF-Lesers von invoicedock.de.
XRechnung in UBL- und CII-Syntax, ZUGFeRD 1.0 und 2.x sowie Factur-X. Bei einem PDF liest der Viewer den eingebetteten Datensatz, nicht das, was auf den Seiten gedruckt steht.
Bei einer XRechnung als XML-Datei meldet der Viewer, wenn Namen, Anschriften, USt-IdNr. oder Steuernummer, Leitweg-ID, Zahlungsangaben oder die Steueraufschlüsselung fehlen, und zwar mit der Nummer aus der Norm, etwa BT-27, damit du sie beim Lieferanten nennen kannst. Bei jedem PDF, also ZUGFeRD und Factur-X, sind es Verkäufername, Positionszeilen und Steueraufschlüsselung, dazu ein Hinweis bei den Profilen MINIMUM und BASIC WL.
Grenze
Der Viewer schaut nach, ob bestimmte Pflichtangaben gefüllt sind. Gegen die EN 16931, das XML-Schema oder die Geschäftsregeln der XRechnung prüft er die Datei nicht. Stimmt eine Summe nicht mit den Positionen überein oder steht ein falscher Code im Datensatz, erfährst du das hier nicht. Keine Hinweise heißt deshalb nur, dass keines der geprüften Felder fehlt.
Gegen Schema und Geschäftsregeln prüft der Validator der KoSIT, der Koordinierungsstelle für IT-Standards. Er ist ein Kommandozeilenwerkzeug und braucht für XRechnung die passende Prüfkonfiguration. Bei Rechnungen an Behörden prüft außerdem das jeweilige Empfangsportal. Erstellen oder umwandeln kann der Viewer E-Rechnungen ebenfalls nicht, er zeigt sie nur an.
Im Rechnungseingang
Lädst du eine E-Rechnung in Invoice Dock hoch, liest es den Datensatz mit demselben Parser wie dieser Viewer. Die Rechnungsfelder holt dort zusätzlich ein KI-Modell aus derselben Datei. Danach geht die Rechnung weiter: zur Freigabe, zur Kontierung und in den Export.
Das gilt für hochgeladene Dateien. Kommt eine E-Rechnung über das verbundene Postfach, liest nur das KI-Modell sie. Das eingebettete XML einer ZUGFeRD-Datei wird auf diesem Weg nicht geöffnet, und die Pflichtangaben werden nicht geprüft.
14 Tage, alle Funktionen frei, ohne Zahlungsdaten: Testzugang anlegen →
Freigabe-Workflows gehören in den bezahlten Plänen ab Business dazu. Die vollständige Aufteilung steht unter Preise. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB.